Der
heilige Benedikt von Nursia habe - so wurde einst erzählt - das Kraut
seinen Mönchen, den Benediktinern, empfohlen. Die bauten es in den Klostergärten
an. So kam die Pflanze zu ihrem Namen.
Heute wächst das Benediktenkraut wild auf sonnigen Hängen - sowohl in den Mittelmeerländern als auch in Deutschland.
Das Kraut wird von Juni bis August gesammelt und getrocknet. Davon nimmt man einen Teelöffel und gießt einen Viertelliter kochendes Wasser drüber. Nachdem der Tee fünf Minuten gezogen hat, seiht man ab. Das Getränk ist zwar bitter, darf aber nicht gesüßt werden, weil sonst die Wirkung des Bitterstoffs Cuicin verlorengeht, der so anregend auf die Verdauung wirkt. Neben Cuicin enthält die Pflanze ätherische Öle, die den Magen beruhigen und den Darm entspannen.
Aus dem Benediktenkraut werden allerlei Kräuterliköre hergestellt - beispielsweise der Benediktiner. Auch diese Liköre wirken beruhigend auf den Magen.
Naturmedizin
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Autor:
Philipp Lohberg
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