Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Ysop


Hyssopus officinalis

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Ysop

Die Heimat des Ysop sind die felsigen Heiden der Mittelmeerländer. Nach Deutschland kam er durch Kaiser Karl den Großen. Der empfahl in seiner "Capitulare de villis", der Verordnung zur Verwaltung seiner Güter, in den Gärten Ysop anzupflanzen. Aus diesen Gärten verbreitete sich die Pflanze in die freie Natur.

Der etwa 60 Zentimeter große Halbstrauch hat lebhaft blaue Blüten an aufrechten Zweigen. Die Blätter tragen zahlreiche kleine Öldrüsen. Blüten und Blätter werden im Juli und August gesammelt und vorsichtig - im Schatten - getrocknet.

Von der getrockneten zerkleinerten Pflanze nimmt man zwei Teelöffel, die man mit einem Viertelliter kaltem Wasser aufsetzt und zum Sieden bringt. Man läßt den Tee noch fünf Minuten ziehen und seiht ihn ab. Davon soll man täglich zwei Tassen trinken - das wirkt anregend auf die Drüsen des Verdauungsapparates.

Die Heilwirkung des Ysop nutzt man bei Magen- und Darmstörungen sowie zur Appetitanregung. Mit Honig gesüßter Ysop-Tee wirkt schleimlösend bei trockenem Husten.

 

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