Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Kümmel


Carum carvi

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Kümmel

Der Name kommt vom lateinischen "Cuminum". Damit war allerdings gar nicht unser Kümmel gemeint, sondern der im Mittelmeerraum wachsende römische Kümmel.

Bei uns wächst der Kümmel als Wildform auf Wiesen und an Wegrändern. Man kennt ihn als heilsames Gewürz schon seit langer Zeit: Er wurde bereits beim Ausgraben steinzeitlicher Siedlungen gefunden.

Das ätherische Öl Carvon, das er enthält, regt allein durch seinen Duft den Magen an, Säure zu produzieren. Es hilft so, die Verdauung zu verbessern. Da es auch entkrampfend und keimtötend wirkt, nützt es bei infektiösen Darmerkrankungen und Verdauungsstörungen, die mit Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen auftreten. Deshalb wird Kümmel seit altersher als Gewürz zu schwer verdaulichen, blähungstreibenden Speisen gegeben, beispielsweise zu Kohl oder fettem Braten.

Wegen seiner stärkenden Wirkung auf den Magen wird das Öl des Kümmels auch für Schnäpse verwendet - beispielsweise für Aquavit oder Köm.

Kümmel wird im Sommer geerntet: Man schneidet ihn, bindet ihn zu Garben und drischt ihn. Für Kümmeltee nimmt man einen gehäuften Teelöffel zerdrückter Kümmelkörner, die mit einem Viertelliter kochendem Wasser überbrüht werden. Nach zehn Minuten seiht man ab. Den Tee soll man recht warm schluckweise trinken.

 

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