Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Schafgarbe


Achillea millefolium

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Schafgarbe - Achillea millefolium

Der botanische Name der Schafgarbe kommt vom griechischen Sagenhelden Achilles. Dieser hatte beim heilkundigen Centaur Chiron gelernt, die Heilkräfte des Krautes zu nützen. Er heilte damit eine eiternde Wunde des Königs Telephos. Tatsächlich: Schon im Altertum wurde die Schafgarbe zur Wundheilung und zur Stillung von Blutungen verwendet. Die Indianer Nordamerikas kannten sie auch und in China wird sie schon seit 4000 Jahren benutzt. Die Germanen schrieben ihr schützende Eigenschaften gegen praktisch alle Krankheiten zu.

Die Schafgarbe enthält neben Gerbstoffen ein ätherisches Öl, das in der Wirkung dem Kamilleöl gleicht. Es wirkt wie dieses entzündungshemmend, doch ist die entkrampfende Wirkung noch größer - vor allern im Bereich des Beckens. Daher wird die Schafgarbe besonders in der Frauenheilkunde angewendet. Ein altes Sprichwort sagt: "Schafgarb' im Leib tut wohl jedem Weib."

Durch den Anteil an Bitterstoffen wirkt das Kraut auch bei Magenerkrankungen, bei Darm- und Gallebeschwerden wie bei Appetitlosigkeit. Der hohe Kaliumgehalt regt die Nierentätigkeit an, so daß man es auch bei der Frühjahrskur zumn Entschlacken benutzen kann.

Das blühende Kraut (vor allem dann ist es wirksam) wird im Juli und August gesammelt. Am einfachsten preßt man die ganze Pflanze aus und trinkt den Saft. In anderen Monaten übergießt man zwei Teelöffel des getrockneten Krautes mit siedendem Wasser und läßt diesen Tee zehn Minuten ziehen. Davon soll man täglich zwei bis drei Tassen mäßig warm zu sich nehmen.

Schafgarbe in der Naturkosmetik

 

Web   naturmedizin.lauftext.de

Natürliche Medizin unterstützt die körpereigenen Heilkräfte



Naturmedizin © PhiloPhax Webdesign - Holzgerlingen

Suchmaschinenoptimierte Texte finden Sie unter Lauftext.de