Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Lavendel

Lavendel

Lavandula angustifolia

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Lavendel - Lavandula angustifoliaDer Name des Lavendels wird auf das lateinische "lavare" zurückgeführt, das "waschen" heißt. Als Zusatz zum Wasch- und Badewasser ist Lavendel schon immer gern benutzt worden. Lavendelsträußchen oder Lavendelkissen im Kleiderschrank geben der Kleidung über lange Zeit einen angenehmen Duft – und schützen vor Mottenfraß.

Lavendel wächst wild in Südamerika und in den Mittelmeerländern - an sonnigen, trockenen Hügeln und Hängen auf kalkhaltigem Boden. Bei uns pflanzt man ihn an. Je wärmer die Gegend ist, desto intensiver ist der Duft der Pflanze.

Irn Altertum war er als Heilpflanze kaum bekannt – obwohl schon dem römischen Schriftsteller Plinius im 1. Jahrhundert nach Christi die Heilkraft bekannt war. Er nannte den Lavendel „Muttergottespflanze“. Im 11. Jahrhundert wurde er von Mönchen über die Alpen gebracht und in den Klostergärten angebaut. Von Ende Juli bis Mitte August werden die hellblauen bis violetten Blüten gesammelt.

Lavendel wirkt als leichtes Beruhigungsmittel. Lavendelspiritus, einen alkoholischen Auszug als Einreibemittel bei Nervenschmerzen, gibt es in der Apotheke - ebenso wie Lavendelöl, das keimtötend wirkt. Man benutzt es bei Verdauungsbeschwerden, die durch Fäulnis und Gärungsprozesse im Darm ausgelöst werden.

Tee und Badezusatz kann man selbst herstellen. Tee gegen Verdauungsbeschwerden bereitet man aus zwei Teelöffeln getrockneten Lavendelblüten, die mit einem Viertelliter kaltem Wasser übergossen werden. Nach fünf Minuten seiht man ab. Den Tee soll man langsam trinken.

Für Menschen mit zu niedrigem Blutdruck empfiehlt sich ein Lavendelbad. 50 bis 60 Gramm getrocknete Lavendelblüten werden mit einem Liter Wasser übergossen. Man erhitzt bis zum Sieden und läßt den Sud zehn Minuten ziehen.

Der Echte Lavendel wurde 2008 zur Heilpflanze des Jahres gekürt.

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