Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Stiefmütterchen


Viola tricolor

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Stiefmütterchen - Viola tricolorDie botanische Bezeichnung "tricolor" kommt von den dreifarbigen Blütenblättern. Man findet die Stiefmütterchen wildwachsend als Ackerunkraut fast überall auf der Erde. Gesammelt wird das blühende Blümchen von Mai bis September. Obwohl die Pflanze in der Volksheilkunde unserer Vorfahren und bei den Ärzten der Antike gut bekannt war, haben die Wissenschaftler nicht viel über sie geschrieben. Stattdessen nahmen sich die Dichter ihrer an. Theodor Storm gab sogar 1874 einer autobiographischen Novelle über seine Ehe den Namen des Stiefmütterchens: Viola tricolor.

Im Mittelalter war das Stiefmütterchen als eine harn- und schweißtreibende, blutreinigende Heilpflanze bekannt. Die moderne Wissenschaft bestätigt das: die Pflanzen enthalten Saponine, Flavonoide und Salicylsäure-Verbindungen.

Heute wird das Stiefmütterchen vor allem bei Hautkrankheiten angewendet, besonders bei Milchschorf und Ekzemen der Kleinkinder. Man bereitet ihnen die Nahrung einfach mit Stiefmütterchentee zu. Sehr gut sind auch Stiefmütterchenbäder. Für den Tee nimmt man zwei Teelöffel des Krautes (mitsamt den Blüten) und übergießt es mit einem Viertelliter heißem Wasser, läßt den Tee zehn Minuten ziehen und seiht dann ab. Davon soll man täglich drei Tassen trinken. Zur äußerlichen Anwendung tränkt man mit dem Tee eine Mullbinde, die auf die Hautstelle gelegt wird. Oder man schüttet tüchtig Tee in die Badewanne.

Stiefmütterchen in der Naturkosmetik

 

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