Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Seifenkraut


Saponaria officinalis

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Seifenkraut - Saponaria officinalisDen Namen verdankt das Seifenkraut der Tatsache, daß sich Schaum bildet, wenn man seine Blätter im Wasser zerreibt. Im Mittelalter wurde damit auch tatsächlich gewaschen (und heute wird Seifenkraut zur Herstellung von Fleckenwassern und Reinigungsmitteln verwendet).

Das durch seine kriechenden Ausläufer schwer auszurottende Unkraut wächst in Vorderasien ebenso wie in fast ganz Europa. Die rotbraunen, innen gelben Wurzeln werden zeitig im Frühjahr oder spät im Herbst ausgegraben. Man sollte sie schnell trocknen, am besten bei 50 Grad im Backofen.

 

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Seifenkraut - Saponaria officinalisDas Seifenkraut ist ein typischer Vertreter der auswurffördernd wirkenden Saponinpflanzen. Es wirkt schleirnlösend bei Bronchitis, dazu harn- und schweißtreibend.

Für einen Bronchial-Tee nehmen Sie einen gehäuften Teeflöffel getrockneter, feingeschnittener Wurzel, die mit einem Viertelliter Wasser kalt angesetzt wird. Diesen Ansatz lassen Sie einige Stunden stehen. Dann wird er zum Sieden erhitzt und abgepreßt. Davon sollten Sie täglich zwei Tassen trinken.

Die Pflanze ist auch pilzfeindlich; so kann man Auskochungen der Wurzeln für Umschläge bei Hautkrankheiten verwenden. Das taten arabische Ärzte schon vor vielen hundert Jahren. Sie setzten das Seifenkraut sogar gegen Lepra ein.

Seifenkraut in der Naturkosmetik

 

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