Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Wiesengeißbart


Spiraea ulmaria

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - WiesengeißbartDer Wiesengeißbart, der heute oft auch Spierstaude genannt wird, blüht von Juni bis August an Bachufern, Gräben und auf feuchten Wiesen. Dann sammelt man die oberen Teile der Pflanze. Sie enthalten Salicylsäure-Verbindungen, die zur Behandlung von gichtig-rheumatischen Erkrankungen geeignet sind: Der hohe Salicylsäuregehalt wirkt fiebersenkend und schmerzstillend. Die stark schweißtreibende Wirkung sorgt für eine rasche Ausscheidung der Giftstoffe.

Bei der Suche nach den Wirkstoffen der Spierstaude wurde auch eine unbekannte pflanzliche Säure isoliert, die man "Spiersäure" nannte. Sie wirkt zwar besonders gut gegen Schmerz und Fieber, gleichzeitig aber - in größeren Mengen - stark reizend auf die Magenschleimhaut. Die Chemiker verbanden sie mit Essigsäure. So entstand die azetylierte Spiersäure, die sehr gut verträglich und inzwischen eines der bekanntesten Medikamente ist. Weil der Name "Azetylierte Spiersäure" zu kompliziert war, verkürzte man ihn zu "Aspirin".

Für einen Tee nehmen Sie einen bis zwei Teelöffel der feingeschnittenen Pflanze und übergießen sie mit einem Viertelliter kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee zehn Minuten ziehen! Nach dem Abseihen sollten Sie zweimal täglich eine Tasse schluckweise trinken. Bei Überdosierung kann es zu Magenbeschwerden und Übelkeit kommen!

 

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