Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Mistel


Viscum album

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - MistelDie Mistel ist eine uralte Heilpflanze. Plinius, der römische Offizier und Schriftsteller, schrieb im ersten Jahrhundert in seiner "Historia naturalis": "Nichts haben die Druiden - so nennen die Kelten ihre Priester -, was ihnen heiliger wäre als die Mistel und der Baum, auf dem sie wächst. In ihrer Sprache heißt die Mistel "die alles Heilende."

Die keltischen Druiden behandelten mit der Mistel Sterilität, Epilepsie und Vergiftungen; bei fast keinem Heiltrank durfte sie fehlen. Damals war man sicher, daß die auf Eichen wachsende Mistel die wirkungsvollste sei. Das mag auch so sein, denn der Wirtsbaum, von dem die Mistel lebt, ist wichtig für die Inhaltsstoffe der Pflanze. Die Mistel ist ein kugeliger Strauch, den man in Europa und Asien findet. Sie wird im März und April gesammelt; man verwendet das ganze Kraut. Es setzt die Spannung der Blutgfäße herab und wirkt dadurch blutdrucksenkend. So kommt es zur Entlastung ds Herzens, was besonders für alternde arteriosklerotische Menschen wichtig ist.

Die Inhaltsstoffe der Mistel sind sehr empfindlich. Deshalb dürfen sie nicht stark erhitzt werden. Am besten setzt man zwei bis vier Teelöffel des getrockneten Mistelkrautes mit einem Viertelliter kaltem Wasser an, läßt den Ansatz über Nacht stehen, seiht morgens ab und trinkt ihn auf nüchternen Magen. Man muß diese Kur wochen- oder monatelang fortsetzen, jeweils morgens und abends eine Tasse, um Erfolg zu haben.

Als Herzmittel und bei Geschwulstkrankheiten werden Extrakte der Mistel in Apotheken geführt. Wegen der etwas problematischen Dosierung ist aber hier der Rat des Arztes wichtig.

 

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