Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Sanikel


Sanicula europaea

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Sanikel

Der Sanikel wurde schon immer als Wundheilmittel benutzt. Hildegard von Bingen hat ihn bereits im 12.Jahrhundert unter seinem heutigen Namen erwähnt. Der kommt vom lateinischen "sanare" - und das bedeutet "heilen".

Die Pflanze wächst in schattigen Wäldern auf mäßig feuchtem Humusboden. Man findet sie häufig in der Nähe von Buchen. Durch ihre Gerbstoffe hat sie einen recht scharfen Geschmack. Den Tee, den man aus zwei Teelöffel des getrockneten Krautes und einem Viertelliter Wasser zubereitet, kann man mit Honig süßen. Bei Erkrankungen der Luftwege und des Rachenraumes gurgelt man mit ihm. Man kann mit dem Tee - ohne Honig - aber auch Umschläge und Verbände tränken; diese helfen bei Verletzungen, Quetschungen und Ausschlägen. Früher wurde die Wurzel pulverisiert und gegen Magenleiden eingenommen.

Leider hat sich die moderne Wissenschaft noch kaum um die ausgczeichneten Heilwirkungen des Sanikel gekümmert. Aus der großen Gruppe der Heilpflanzen, die Bitter- und Gerbstoffe sowie Saponine enthalten, wurden bisher nur ein paar Vertreter wissenschaftlich genauer untersucht.

 

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