Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Vogelknöterich


Polygonum aviculare

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Vogelknöterich

Die rotbraunen Knoten, mit denen die Pflanze besetzt ist, und die Vorliebe der Vögel für die Samen der Pflanze gaben dem Vogelknöterich den Namen. Schon viertausend Jahre vor unserer Zeitrechnung war er wegen seiner harnreinigenden Wirkung in China beliebt. Pfarrer Kneipp behandelte mit dem Vogelknöterich Lungenleiden, Nierenbeschwerden, sogar Gicht und Rheuma. Dazu hilft die Kieselsäure, die bis zu einem Prozent des Gesamtgewichtes der Pflanze ausmacht. Viel davon ist wasserlöslich, wird also vom Körper leicht aufgenommen. Kieselsäure ist für den Aufbau von Knochen, Haut, Haaren, Zähnen und Nägeln wichtig. Sie wirkt abwehrsteigernd und blutverbessernd, hilft vor allem bei chronischen Nierenbeckenentzündungen (da hatte Pfarrer Kneipp ganz recht) sowie bei inneren und äußeren Blutungen.

Man findet den Vogelknöterich auf allen Kontinenten. Das blühende Kraut wird im August und September gesammelt. Für einen Tee setzen Sie zwei Teelöffel des Krautes mit einem Viertelliter kaltem Wasser an. Den Ansatz erhitzen Sie zum Sieden. Sobald der Tee kocht, seihen Sie ab. Wenn Sie ihn für eine Kur verwenden wollen, müssen Sie täglich zwei bis drei Tassen trinken. Und das mehrere Wochen lang.

 

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