Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Schachtelhahn


Equisetum arvense

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - SchachtelhalmSchachtelhame gibt es auf der Erde schon seit der Karbonzeit, also seit 390 Millionen Jahren. Die Pflanze hat den Namen daher, daß die einzelnen Glieder des hohlen Halms lose ineinander gesteckt oder geschachtelt sind.

Die botanische Bezeichnung "Equisetum" kommt vom lateinischcn "equus" (dem Pferd) und "sacta" (der Borste), weil die Halme hart wie Pferdeborsten sind. Durch diese Eigenschaft und den hohen Gehalt an Kieselsäure benutzte man die Pflanze lange Zeit zur Reinigung von Zinngegenständen; daher heißt sie auch Zinnkraut. (Klarinettenspieler benutzen Schachtelhalm noch heute, um die Holzblättchen, die den Ton erzeugen, abzuschleifen.)

Kieselsäure ist wichtig für den Aufbau von Haut, Knochen, Nägeln und Zähnen. Aber auch therapeutisch ist sie nützlich. Bei Lungenerkrankungen spielte die Kieselsäuretherapie früher eine große Rolle. Heute ist die abwehrsteigernde Wirkung auf das Bindegewcbe wichtiger.

Sie bereiten sich einen Tee mit einem oder zwei Löffel der getrockneten Pflanze, die Sie mit einem Viertelliter kaltem Wasser ansetzen. Den Ansatz lassen Sie über Nacht ziehen und trinken täglich zwei bis drei Tassen davon - leicht angewärmt. Man muß diese Therapie über längere Zeit hinweg anwenden, um Erfolg zu erzielen.

 

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