Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Lungenkraut


Pulmonaria officinalisLungenkraut

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Lungenkraut

In seiner Signaturlehre schreibt der große Arzt Paracelsus: "Die Natur zeichnet ein jegliches Gewächs, so von ihr ausgeht, zu dem, dazu es gut ist."

Das heißt, daß man vom Aussehen bestimmter Pflanzen auf das Organ, dem sie dienlich ist, schließen könne.

Beim Lungenkraut stimmt das. Die weiße Fleckung der Grundblätter ähnelt dem Bild der Lungenflügel, und für die Lungen ist das Kraut gut.

ln der Volksmedizin wird es längst als Heilmittel bei Erkrankungen der Atmungsorgane verwendet. In einem Kräuterbuch aus dem 18.Jahrhundert steht: "Die Engell- und Holländischen Weiber vermischen das Kraut unter die Eyer und backen Küchlein daraus, so den Lungensüchtigen keine undienliche Speise."

Auch heute findet man die Bestandteile des Lungenkrauts in vielen Hustensäften. Der Gehalt an auswurfförderndem Saponin ist allerdings nicht besonders groß. Dafür enthält die Pflanze aber viel Kieselsäure und Gerbstoffe. Dadurch hilft Lungenkraut bei Katarrhen der oberen Luftwege.

Man findet die Pflanze in Laubwäldern. Sie blüht als eine der Ersten im Frühjahr. Um Tee zu bereiten nimmt man zwei Teelöffel des getrockneten Krautes und übergießt es mit einem Viertelliter kochendem Wasser. Man läßt den Tee zehn Minuten ziehen und trinkt dreimal täglich eine Tasse, mit Honig gesüßt.

 

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