Natürliche Medizin aus der Kräutergarten-Apotheke







Fünffingerkraut


Potentilla reptans

Die handförmig geteilten Blätter gaben dem Fünffingerkraut den Namen. Es wächst meist auf lockerem, leicht kalkigem Boden. Interessanterweise nimmt die Behaarung der Blätter ab, je weiter nördlich oder westlich die Pflanze wächst. Auch der Wirkstoffgehalt hängt vom Standort ab. Das wirksamste Fünffingerkraut wächst in Alpenregionen. Im Juli und im August blüht es mit auffallend gelben Blüten. In dieser Zeit wird die ganze Pflanze gesammelt.

Früher war das Kraut in der Volksheilkunde sehr beliebt; es wurde bei vielen Krankheiten angewendet. Ein altes Kräuterbuch empfielhlt es beispielsweise wider die Lungensucht: "Nimm frisch ausgepreßten und geläuterten Fünffingerkrautsaft, sauberen Jungfrauen-Honig und frischen Mayen-Butter, jedes acht Loth, thue es in ein Pfännlein und lasse es über einem Feuerlein sieden, bis es zur Dicke eines Latwergs wird, hernach bewahre es in einem Zucker-Glas: von diesem Latwerg solle der Lung-Süchtige alle Morgen einen halben Löffel voll nehmen, solches sachte im Munde vergehen, und gemächlich herunter schleichen lassen."

Heute wird das Fünffingerkraut bei Störungen im Magen-Darm-Bereich eingesetzt. Der hohe Gerbstoffgehalt bewirkt hier vieles.

Einen Tee bereiten Sie sich aus zwei gehäuften Teelöffeln des getrockneten Krautes, das Sie mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen. Nach zehn Minuten seihen Sie ab. Zwei bis drei Tassen täglich sind die richtige Dosierung.

 

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